Der Anruf sagt „irgendwie nicht fit". Die Messung, die Ihnen die Halterin aus dem Stall schickt, sagt, wie weit dieses Pferd von seiner eigenen Baseline abweicht — Sie entscheiden mit Datengrundlage, wer heute dran ist und wer bis zur Kontrolle warten kann.
Das Demo-Cockpit ist die vollständige Anwendung mit vollständigen Beispielverläufen — ohne Konto, ohne Installation. Nichts davon verlässt Ihren Browser. Wir sind in der Beta und begleiten jede Praxis persönlich — wer jetzt einsteigt, behält seinen Preis als Gründungspartner.
Transport, fremde Umgebung, fremde Menschen — jeder dieser Reize verschiebt genau die autonome Balance, die Sie beurteilen wollen. Der Messort ist bei der Ruhe-HRV keine Nebensache, sondern Teil der Methode: Die Atemwegs-Auswertung verlangt mindestens sieben Minuten Ruhe in gewohnter Umgebung — darunter gibt sie kein Ergebnis aus. Nach Verladung und Fahrt ist diese Bedingung systematisch nicht erfüllt — in der eigenen Box ist sie es jeden Tag.
Beim equinen Asthma ist das nicht nur eine Bedingung, sondern der ganze Punkt. Was das Pferd belastet, steht im Stall: Einstreu, Heu, Lüftung. Eine Messung in der Klinik nimmt ausgerechnet die Umgebung heraus, um die es geht. Zu Hause, wiederholt über Wochen, sehen Sie stattdessen, was Sie wirklich wissen wollen — ob die Umstellung gewirkt hat.
Die Halterin legt den Gurt an, das Pferd steht wie immer. Kein Transport, keine Aufregung durch Fremde, kein sperriges Gerät im Weg.
Statt Anruf und Handyvideo schickt die Halterin eine standardisierte Aufnahme samt Messprotokoll. Sie öffnen sie, wenn Sie Zeit haben — und sehen vorher, wie dringend es ist.
Die Beratung ohne Untersuchung führt die GOT als Ziffer 1, den Tierarztbrief je angefangene 15 Minuten als Ziffer 89. Aus einem Anruf ohne Datengrundlage wird eine dokumentierte Leistung mit einer.
Eine Kontrolle in zwei Wochen kostet niemanden eine Anfahrt. Genau daraus entsteht der Verlauf, den eine Momentaufnahme nie liefern kann.
Es gibt nichts zu installieren. Die Halterin öffnet Ihren Mess-Link — als Nachricht bekommen, auf Ihrer Praxis-Website gefunden oder vom Aushang gescannt — und die Messstation ist da: im Browser, ohne Anmeldung. Sie verbindet den Polar-H10-Gurt, lässt das Pferd stehen und tippt einmal auf Senden. Kein Onboarding, keine Rückfragen bei Ihnen. Gemessen wird mit einem Android-Telefon oder einem Rechner mit Chrome oder Edge — auf dem iPhone lässt Apple Bluetooth im Browser nicht zu. Im Stall genügt ein einziges messfähiges Gerät für alle Pferde.
Und der Gurt? Ein Polar H10 ist ein handelsübliches Gerät, überall erhältlich und billiger als eine einzige Anfahrt. Wir verkaufen ihn nicht — damit Sie ihn frei wählen und bei einem Defekt am selben Tag Ersatz haben, statt auf uns zu warten. Bewährt hat sich: zwei bis drei Leihgurte in der Praxis, die Sie mitgeben; Halterinnen mit mehreren Pferden schaffen sich meist selbst einen an. Ein Gurt reicht für beliebig viele Pferde — er wird nur umgeschnallt.
Bei Ihnen kommt kein Screenshot an, sondern ein Datensatz: alle Schlagabstände im Rohzustand, die daraus berechneten Kennwerte und die Signalgüte dazu. Sie sehen also nicht nur eine Zahl, sondern auch, wie sehr Sie ihr trauen können. Ins Cockpit kommt die Datei mit einem Handgriff — hineinziehen, fertig: Signalgüte, Baseline-Abgleich und Einstufung stehen sofort da.






Sie misst über Ihren Mess-Link auf Ihre Empfehlung, und die Rückmeldung trägt Ihren Briefkopf. Die Kontrolle nach der Umstellung, die bisher am Fahrweg scheiterte, wird zu einem Kontaktpunkt Ihrer Praxis.
Beim Pferd liegen physiologische Pausen — der AV-Block II° ist beim ruhenden Pferd normal — und echte Störungen in derselben Serie. Ein Filter kann sie nicht unterscheiden, er wirft beides weg. Die Station nennt deshalb den rohen Wert und den über unauffällige Paare. Welcher Anteil wovon stammt, entscheiden Sie, nicht die Software.
Öffnet Ihre Kundin Ihren Mess-Link, ist die Datei schon auf ihrem Gerät gegen Ihren Schlüssel verschlüsselt. Sie verschickt sie über den Weg, den sie selbst wählt. Wir bekommen sie nicht zu sehen und legen sie nirgends ab — deshalb braucht es zwischen uns keinen Auftragsverarbeitungsvertrag.
Sie können die Station sofort selbst ausprobieren — auch ohne Gurt: sie spielt eine echte Aufnahme ab. Messstation öffnen →
Oben die Einstufung und der Wert, der sie ausgelöst hat. Darunter alles, was Sie zum Nachrechnen brauchen — nichts davon versteckt.


Vier Stufen von stabil bis kritisch, immer mit dem Wert, der sie ausgelöst hat — und mit der Abweichung von der Baseline dieses Pferds, nicht von einem Lehrbuchwert.
Anteil auswertbarer Schlagpaare, Artefaktrate, korrigierte AV-Block-Pausen. Eine Aufnahme, die nichts trägt, sagt Ihnen das — statt eine Zahl zu zeigen.
HRV-basierte Marker mit ihren Schwellen, einzeln aufgeführt. Bezugsarbeit ist Nyerges-Bohák 2025 (Equine Veterinary Journal, n = 40): 20 Pferde mit schwerem Asthma, BAL-referenziert, gegen 20 unauffällige Kontrollen. Sie berichtet Gruppenunterschiede, keine Schwellenwerte — unsere liegen mittig dazwischen und sind damit unsere eigene Ableitung. Ein Beobachtungshinweis, ausdrücklich keine Diagnose: Die BAL-Zytologie bleibt der Goldstandard.
Tachogramm, Poincaré, Spektrum, DFA, Histogramm — dieselben Darstellungen wie in der iOS-App, im Vollbild neu gezeichnet statt hochskaliert.
Befundbericht mit Ihrem Briefkopf, Rückmeldung an die Halterin, und eine Übersicht, was noch offen ist.
JSON, CSV, Kubios-kompatibel — und FHIR R5 mit LOINC-Codes für die Praxissoftware.
Die Herzratenvariabilität wird mit der Aktivität des autonomen Nervensystems in Verbindung gebracht — dem Wechselspiel aus Sympathikus und Parasympathikus. Sie ist damit kein Ablesen eines Zustands: einen belastbaren Normwert gibt es beim Pferd nicht. Für die Einstufung zählt deshalb die eigene Baseline des Pferds. Nur die Atemwegs-Marker tragen zusätzlich feste Schwellen — und die sind aus den Gruppenmitteln einer Studie abgeleitet, nicht aus ihr übernommen (Nyerges-Bohák 2025).
Ein ruhendes Pferd zeigt AV-Block-Pausen — physiologisch, kein Befund. Rechnet man sie roh mit, steigen SDNN und RMSSD dramatisch, und die Marker, die bei kleinen Werten anschlagen, kippen ins Gegenteil.
AV-Block-Pausen, Bewegungs-Artefakte, unplausible Schläge — die Auswertung erkennt und korrigiert sie, bevor ein Kennwert entsteht. Ob eine Aufnahme aus der App kommt oder aus der Browser-Station: Sie bekommen denselben, bereinigten Wert. Und wenn eine Datei die Kette nachweislich nicht durchlaufen hat, steht das im Bericht — dann sind es rohe Werte, und der Bericht sagt es, statt eine Bereinigung zu behaupten. Jede Stufe mit ihrem Schwellenwert →
Ungefiltert wirkt ein ruhendes Pferd systematisch auffälliger, als es ist. Eine Triage, die zu oft warnt, ist so wertlos wie eine, die schweigt — deshalb wird erst bereinigt, dann eingestuft. Damit ein auffälliges Pferd auffällt, weil es das Pferd ist. Nicht die Messung.
Zu wenige Schläge, zu kurz, zu viele Artefakte — dann steht „Datengrundlage zu klein" und kein Urteil. Ein Werkzeug, das immer etwas sagt, ist kein Werkzeug.
In einer echten Ruheaufnahme — 642 Schläge, 0,31 % Artefaktrate, von der Qualitätsanzeige als exzellent geführt — genügen zwei Schläge, ein AV-Block mit seinem kurzen Folgeschlag, um die RMSSD von 24,2 auf 55,5 ms zu heben. 130 % zu hoch — und die Qualitätsanzeige warnt kein einziges Mal. Ein hoher Anteil plausibler Schläge sagt nichts darüber, ob der Kennwert stimmt.
Ein einzelner HRV-Wert beim Pferd sagt wenig — es gibt keinen belastbaren Normwert, an dem man ihn messen könnte. Aussagekräftig wird er erst gegen die eigene Vorgeschichte des Tieres.
Jede neue Aufnahme reiht sich ein. Sie sehen, ob sich die Marker verbessern, halten oder verschlechtern — mit Zeitfenster, Anzahl der Messungen und der Veränderung als Zahl.
Haltung, Fütterung, Management, Rekonvaleszenz: Die Kontrollmessung kostet keine Anfahrt, also findet sie auch statt. Als Beobachtung — die Bewertung bleibt bei Ihnen.
Jede Aufnahme lässt sich als FHIR R5 ausgeben — als
Observation mit LOINC-Codes und UCUM-Einheiten, das Pferd als
Patient mit den Kennungen, die Sie ohnehin führen: Praxissoftware-Nummer,
UELN, Mikrochip, Pass. Dazu JSON, CSV und ein Kubios-kompatibler Export für die
Forschung, und ein SHA-256-Prüfwert je Datensatz für die Dokumentation.
Die Auswertung ist die eine Hälfte. Die andere ist der Tag, an dem Sie sie unterbringen müssen — und der entscheidet, ob ein Werkzeug den ersten Monat überlebt.




Die schriftliche oder fernmündliche Beratung ohne Untersuchung ist in der GOT als Ziffer 1 geführt, der Tierarztbrief je angefangene 15 Minuten als Ziffer 89. Was das bei Ihrem Satz ergibt, rechnen Sie besser als wir — CARLON erfasst die Ferneinschätzung nur an der Stelle, an der sie entsteht, und gibt sie als CSV heraus.
Die Software zeigt Messwerte, Signalqualität, Verlauf und Abweichung. Die medizinische Deutung bleibt vollständig bei Ihnen. CARLON Equine Visite ist kein Medizinprodukt im Sinne der Verordnung (EU) 2017/745.
Auch wenn ein Verlauf eindeutig aussieht: Ob etwas geändert wird, steht nirgends auf dem Schirm. Das ist Ihre Entscheidung, nicht die einer Kennzahl.
Ihre Patienten liegen im Speicher Ihres Geräts. Wir haben keinen Zugriff und könnten sie auch nicht löschen. Die Aufnahme der Halterin läuft gar nicht erst über uns: Sie schickt Ihnen eine Datei — geöffnet über Ihren Mess-Link, ist sie von der ersten Sekunde an für Ihre Praxis verschlüsselt.
Eine zugeschickte Datei ist kein Anruf. Bei akuten Beschwerden gilt, was immer gilt — unmittelbar tierärztlich handeln.
Ihr Cockpit erzeugt Ihren persönlichen Mess-Link — er trägt Ihren Schlüssel. Verschicken Sie ihn als Nachricht, setzen Sie ihn auf Ihre Praxis-Website — oder drucken Sie ihn als QR-Aushang für Stallgasse und Wartezimmer.
Ein Tipp auf den Link oder ein Scan, und die Messstation ist da — im Browser, ohne App, ohne Konto. Jede Aufnahme ist von der ersten Sekunde an für Ihre Praxis verschlüsselt; die Datei schickt die Halterin auf dem Weg, den sie ohnehin nutzt.
Signalgüte, Baseline-Abgleich und Einstufung stehen sofort — die Triage ordnet das Pferd ein, der Befund ist aus der Akte heraus erstellt.
Ein Betrieb — eine Praxis oder ein Standort — mit allen tierärztlichen und tiermedizinischen Mitarbeitenden und auf beliebig vielen Geräten dieses Betriebs. Es gibt keine Gebühr je Pferd, je Nutzer oder je Gerät und keine Grenze für Aufnahmen.
Ab wann er sich trägt, rechnen Sie in einem Satz nach. Eine einzige Anfahrt, die durch eine Fernkontrolle entfällt, liegt je nach Strecke in der Größenordnung des halben bis ganzen Monatsbeitrags. Kommt eine abrechenbare Ferneinschätzung dazu — die GOT führt die Beratung ohne Untersuchung als Ziffer 1, den Tierarztbrief als Ziffer 89 —, trägt sich der Monat aus Leistungen, die vorher gar nicht stattgefunden hätten. Vergleichbare Telemetrie im Pferdesport wird je Pferd abgerechnet; hier zahlen Sie einmal für den Betrieb.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Wir selbst rechnen als Kleinunternehmer nach § 19 UStG ohne Umsatzsteuer ab. Für das Browser-Cockpit tritt Stripe als Verkäufer im eigenen Namen auf (Merchant of Record) und weist die Umsatzsteuer nach seinen Verhältnissen aus; mit gültiger EU-USt-IdNr. greift dort das Reverse-Charge-Verfahren. Einzelheiten in § 12a unserer AGB und in der Datenschutzerklärung.
Zum Einordnen: Der Jahrespreis liegt in der Größenordnung eines einzelnen Praxisbesuchs mit Anfahrt. Ob sich das trägt, entscheiden Sie am besten an Ihren eigenen Zahlen — nicht an unseren.
Nein. CARLON bereitet Verlaufsdaten auf und hilft bei der Reihenfolge. Ob eine klinische Untersuchung, weitere Diagnostik oder eine Behandlung nötig ist, entscheiden ausschließlich Sie.
Einen Polar-H10-Brustgurt und ein Android-Gerät oder einen Rechner mit Chrome oder Edge. Auf iPhone und iPad lässt Apple Bluetooth im Browser nicht zu; die Seite führt dort auf ein messfähiges Gerät.
Die Anwendung wechselt in einen funktionsreduzierten Modus. Ihre Daten bleiben auf dem Gerät und lassen sich weiterhin öffnen und exportieren. Wir könnten sie gar nicht löschen — sie liegen bei Ihnen.
Nein. Das Cockpit läuft vollständig in Ihrem Browser, und auch die Aufnahme der Halterin erreicht uns nicht: Ihre Messstation legt eine Datei auf ihrem eigenen Gerät an, die sie Ihnen selbst schickt. Es gibt keinen Zwischenspeicher bei uns — und damit nichts, worüber ein Auftragsverarbeitungsvertrag zu schließen wäre.
Jede Aufnahme bringt ihr Messprotokoll mit: Anteil auswertbarer Schlagpaare, Artefaktrate, Sensor, Zeitauflösung. Eine Aufnahme, die nichts trägt, wird genau so ausgewiesen — Sie deuten nie blind. Und die Rohdaten liegen bei: jeder einzelne Schlagabstand.
Bezugsarbeit ist Nyerges-Bohák 2025 (Equine Veterinary Journal, n = 40): 20 Pferde mit schwerem Asthma, BAL-referenziert, gegen 20 unauffällige Kontrollen. Die Arbeit berichtet Gruppenunterschiede und nennt SD2, SDNN, TINN und SD2/SD1 als die trennstärkeren Größen — einen Schwellenwert enthält sie nicht. Unsere Schwellen liegen mittig zwischen ihren Gruppenmitteln; das ist eine eigene Ableitung, kein Literaturwert, und jede Schwelle steht einzeln da. Die BAL-Zytologie bleibt der Goldstandard — der Verlauf ersetzt sie nicht, er begründet, wann sie ansteht.
Nein. CARLON sendet keine Alarme, und die Halterin sieht keine Einstufung — die entsteht erst in Ihrem Cockpit, wenn Sie es öffnen. Eine zugeschickte Datei ist eine Zusendung wie eine E-Mail: Wann Sie sie sichten, bestimmen Sie und kommunizieren es wie bisher. Für den Notfall gilt, was immer gilt: der Anruf.
Aus den Ruhemessungen dieses Pferds selbst: Ab vier eigenen Aufnahmen gilt der Wert als individuelle Baseline. Bis dahin zeigt das Cockpit offen an, dass der Vergleichswert noch aus dem Referenz-Datensatz stammt — und wie viele eigene Aufnahmen noch fehlen. Es tut nicht so, als wüsste es schon etwas.
Das Demo-Cockpit ist nicht ein Video und keine Bildstrecke, sondern die vollständige Anwendung. Öffnen Sie eine Akte, drehen Sie an den Ansichten, drucken Sie einen Befund. Ein Pferd im Bestand zeigt einen Abwärtsverlauf über vier Wochen — sehen Sie selbst, ab wann er auffällt.
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