CARLON Equine Visite · für Tierärztinnen und Tierärzte

Betreuung, die nicht an der Stalltür endet.

Der Anruf sagt „irgendwie nicht fit". Die Messung, die Ihnen die Halterin aus dem Stall schickt, sagt, wie weit dieses Pferd von seiner eigenen Baseline abweicht — Sie entscheiden mit Datengrundlage, wer heute dran ist und wer bis zur Kontrolle warten kann.

Das Demo-Cockpit ist die vollständige Anwendung mit vollständigen Beispielverläufen — ohne Konto, ohne Installation. Nichts davon verlässt Ihren Browser. Wir sind in der Beta und begleiten jede Praxis persönlich — wer jetzt einsteigt, behält seinen Preis als Gründungspartner.

  • Gemessen im Stall, in Ruhe — gegen die eigene Baseline dieses Pferds.
  • Ausgewertet in Ihrem Browser — Patientendaten erreichen uns nicht, ein AVV mit uns entfällt.
  • Abrechenbar — die Ferneinschätzung führt die GOT als Ziffer 1, den Brief als Ziffer 89.
Pferde-Akte im Cockpit: Einstufung Stabil mit Begründung, Kernwerte RMSSD, Ruhe-HF, SDNN und DFA gegen die individuelle Baseline, Trainings-Readiness und Ferneinschätzung
Im Stall gemessenIn Ihrer Praxis gelesen Echte Ansichten, keine Attrappen — ein Klick öffnet die Anwendung.
Warum die Messung in den Stall gehört

Ruhe-HRV gibt es nur dort, wo Ruhe ist: im eigenen Stall.

Transport, fremde Umgebung, fremde Menschen — jeder dieser Reize verschiebt genau die autonome Balance, die Sie beurteilen wollen. Der Messort ist bei der Ruhe-HRV keine Nebensache, sondern Teil der Methode: Die Atemwegs-Auswertung verlangt mindestens sieben Minuten Ruhe in gewohnter Umgebung — darunter gibt sie kein Ergebnis aus. Nach Verladung und Fahrt ist diese Bedingung systematisch nicht erfüllt — in der eigenen Box ist sie es jeden Tag.

Beim equinen Asthma ist das nicht nur eine Bedingung, sondern der ganze Punkt. Was das Pferd belastet, steht im Stall: Einstreu, Heu, Lüftung. Eine Messung in der Klinik nimmt ausgerechnet die Umgebung heraus, um die es geht. Zu Hause, wiederholt über Wochen, sehen Sie stattdessen, was Sie wirklich wissen wollen — ob die Umstellung gewirkt hat.

In der eigenen Box, zur gewohnten Zeit

Die Halterin legt den Gurt an, das Pferd steht wie immer. Kein Transport, keine Aufregung durch Fremde, kein sperriges Gerät im Weg.

Aus „Können Sie mal draufschauen?" wird eine Messung

Statt Anruf und Handyvideo schickt die Halterin eine standardisierte Aufnahme samt Messprotokoll. Sie öffnen sie, wenn Sie Zeit haben — und sehen vorher, wie dringend es ist.

Die Ferneinschätzung ist abrechenbar

Die Beratung ohne Untersuchung führt die GOT als Ziffer 1, den Tierarztbrief je angefangene 15 Minuten als Ziffer 89. Aus einem Anruf ohne Datengrundlage wird eine dokumentierte Leistung mit einer.

Wiederholbar, ohne dass jemand fährt

Eine Kontrolle in zwei Wochen kostet niemanden eine Anfahrt. Genau daraus entsteht der Verlauf, den eine Momentaufnahme nie liefern kann.

Die Messstation

Eine Messstation, die im Browser läuft — ohne App, ohne Konto.

Es gibt nichts zu installieren. Die Halterin öffnet Ihren Mess-Link — als Nachricht bekommen, auf Ihrer Praxis-Website gefunden oder vom Aushang gescannt — und die Messstation ist da: im Browser, ohne Anmeldung. Sie verbindet den Polar-H10-Gurt, lässt das Pferd stehen und tippt einmal auf Senden. Kein Onboarding, keine Rückfragen bei Ihnen. Gemessen wird mit einem Android-Telefon oder einem Rechner mit Chrome oder Edge — auf dem iPhone lässt Apple Bluetooth im Browser nicht zu. Im Stall genügt ein einziges messfähiges Gerät für alle Pferde.

Und der Gurt? Ein Polar H10 ist ein handelsübliches Gerät, überall erhältlich und billiger als eine einzige Anfahrt. Wir verkaufen ihn nicht — damit Sie ihn frei wählen und bei einem Defekt am selben Tag Ersatz haben, statt auf uns zu warten. Bewährt hat sich: zwei bis drei Leihgurte in der Praxis, die Sie mitgeben; Halterinnen mit mehreren Pferden schaffen sich meist selbst einen an. Ein Gurt reicht für beliebig viele Pferde — er wird nur umgeschnallt.

Bei Ihnen kommt kein Screenshot an, sondern ein Datensatz: alle Schlagabstände im Rohzustand, die daraus berechneten Kennwerte und die Signalgüte dazu. Sie sehen also nicht nur eine Zahl, sondern auch, wie sehr Sie ihr trauen können. Ins Cockpit kommt die Datei mit einem Handgriff — hineinziehen, fertig: Signalgüte, Baseline-Abgleich und Einstufung stehen sofort da.

Messstation im Browser des Telefons: Startbildschirm mit dem Hinweis, dass die Aufnahme auf dem Gerät entsteht und für die Praxis verschlüsselt wird
Der Aushang führt hierher. Ein Feld für den Pferdenamen, ein Knopf zum Gurt — mehr steht nicht im Weg.
Laufende Messung: Puls, Zahl der erfassten Herzschläge, Dauer und eine Ampel für die Signalgüte
Während der Aufnahme sieht sie, ob das Signal trägt — nicht erst hinterher.
Ergebnis der Messung: 324 Herzschläge, 9:25 Minuten, Ø Puls 34 bpm, RMSSD 130,3 ms und daneben der Wert über nur unauffällige Paare, 76,2 ms
Das Ergebnis, sofort. Zwei RMSSD-Werte statt einem — der rohe und der über nur unauffällige Schlagpaare.
Messprotokoll: Signalgüte, auswertbare Schlagpaare 319 von 323, Aufnahmedauer, Sensorbezeichnung und Zeitauflösung 1/1024 Sekunde
Das Messprotokoll sagt, wie gut die Aufnahme ist: auswertbare Schlagpaare, Sensor, Zeitauflösung.
RR-Tachogramm über 324 Schläge und darunter die aus der Herzschlag-Modulation abgeleitete Atemkurve
RR-Tachogramm und Atemkurve — dieselben Rohdaten, die Sie danach im Cockpit auswerten.
Der Sende-Knopf An die Praxis senden mit dem Hinweis, dass die Datei auf dem Gerät entsteht und es auf einem selbst gewählten Weg verlässt
Ein Tipp öffnet das Teilen-Blatt ihres Telefons. Der Satz darunter ist die ganze Datenschutz-Zusage.

Ihre Kundin erlebt Ihre Praxis, nicht unsere Software

Sie misst über Ihren Mess-Link auf Ihre Empfehlung, und die Rückmeldung trägt Ihren Briefkopf. Die Kontrolle nach der Umstellung, die bisher am Fahrweg scheiterte, wird zu einem Kontaktpunkt Ihrer Praxis.

Zwei Zahlen, nicht eine

Beim Pferd liegen physiologische Pausen — der AV-Block II° ist beim ruhenden Pferd normal — und echte Störungen in derselben Serie. Ein Filter kann sie nicht unterscheiden, er wirft beides weg. Die Station nennt deshalb den rohen Wert und den über unauffällige Paare. Welcher Anteil wovon stammt, entscheiden Sie, nicht die Software.

Nichts läuft über uns

Öffnet Ihre Kundin Ihren Mess-Link, ist die Datei schon auf ihrem Gerät gegen Ihren Schlüssel verschlüsselt. Sie verschickt sie über den Weg, den sie selbst wählt. Wir bekommen sie nicht zu sehen und legen sie nirgends ab — deshalb braucht es zwischen uns keinen Auftragsverarbeitungsvertrag.

Sie können die Station sofort selbst ausprobieren — auch ohne Gurt: sie spielt eine echte Aufnahme ab. Messstation öffnen →

Was im Cockpit steht

Erst die Reihenfolge. Dann die Zahlen, die sie begründen.

Oben die Einstufung und der Wert, der sie ausgelöst hat. Darunter alles, was Sie zum Nachrechnen brauchen — nichts davon versteckt.

Triage-Board: jedes Pferd als Karte, sortiert nach Abweichung von seiner eigenen Baseline, mit Anruf-Knopf beim Halter
Triage

Vier Stufen, und daneben steht, welcher Wert sie ausgelöst hat.

  • Nach Abweichung sortiert, nicht nach Eingang — jedes Pferd gegen seine eigene Baseline, nicht gegen eine Tabelle.
  • Der Grund steht dabei. Eine Einstufung ohne den auslösenden Wert wäre eine Meinung.
  • Die Halterin ist einen Tipp entfernt, direkt von der Karte aus.
Die Akte

Alles, was Sie zum Nachrechnen brauchen — an einer Stelle.

  • Werte gegen die eigene Baseline des Pferds, als Hinweis. Die Deutung bleibt bei Ihnen.
  • Signalgüte vor der Zahl: wie viele Schlagpaare tragen die Auswertung überhaupt.
  • Ferneinschätzung erfassen und abrechnen, ohne die Akte zu verlassen.
Pferde-Akte: Messwerte gegen die individuelle Baseline, Signalgüte, Verlauf, dazu Ferneinschätzung erfassen und abrechnen
Sehen Sie den Bericht, bevor Sie irgendetwas entscheiden. Aus dem Demo-Bestand erzeugt (fiktive Beispieldaten) — Kennwerte, Puls- und HRV-Kurve, Poincaré, RR-Verteilung, Leistungsspektrum in den equinen Bandgrenzen und der RMSSD-Verlauf über Wochen, dazu „Methode & Grenzen" mit Quellen. Der Bericht liefert die Daten; den Befund macht Ihre Praxis.
Muster-Bericht als PDF

Einordnung mit Begründung

Vier Stufen von stabil bis kritisch, immer mit dem Wert, der sie ausgelöst hat — und mit der Abweichung von der Baseline dieses Pferds, nicht von einem Lehrbuchwert.

Signalgüte, bevor Sie deuten

Anteil auswertbarer Schlagpaare, Artefaktrate, korrigierte AV-Block-Pausen. Eine Aufnahme, die nichts trägt, sagt Ihnen das — statt eine Zahl zu zeigen.

Atemwegs-Marker im Verlauf

HRV-basierte Marker mit ihren Schwellen, einzeln aufgeführt. Bezugsarbeit ist Nyerges-Bohák 2025 (Equine Veterinary Journal, n = 40): 20 Pferde mit schwerem Asthma, BAL-referenziert, gegen 20 unauffällige Kontrollen. Sie berichtet Gruppenunterschiede, keine Schwellenwerte — unsere liegen mittig dazwischen und sind damit unsere eigene Ableitung. Ein Beobachtungshinweis, ausdrücklich keine Diagnose: Die BAL-Zytologie bleibt der Goldstandard.

Die üblichen Ansichten, in guter Auflösung

Tachogramm, Poincaré, Spektrum, DFA, Histogramm — dieselben Darstellungen wie in der iOS-App, im Vollbild neu gezeichnet statt hochskaliert.

Befund und Abrechnung an einer Stelle

Befundbericht mit Ihrem Briefkopf, Rückmeldung an die Halterin, und eine Übersicht, was noch offen ist.

Export ohne Sackgasse

JSON, CSV, Kubios-kompatibel — und FHIR R5 mit LOINC-Codes für die Praxissoftware.

Warum die Zahlen tragen

Beim Pferd sind Pausen normal. Wer sie mitrechnet, misst Unsinn.

Die Herzratenvariabilität wird mit der Aktivität des autonomen Nervensystems in Verbindung gebracht — dem Wechselspiel aus Sympathikus und Parasympathikus. Sie ist damit kein Ablesen eines Zustands: einen belastbaren Normwert gibt es beim Pferd nicht. Für die Einstufung zählt deshalb die eigene Baseline des Pferds. Nur die Atemwegs-Marker tragen zusätzlich feste Schwellen — und die sind aus den Gruppenmitteln einer Studie abgeleitet, nicht aus ihr übernommen (Nyerges-Bohák 2025).

Ein ruhendes Pferd zeigt AV-Block-Pausen — physiologisch, kein Befund. Rechnet man sie roh mit, steigen SDNN und RMSSD dramatisch, und die Marker, die bei kleinen Werten anschlagen, kippen ins Gegenteil.

Nyerges-Bohák 2025 Equine Veterinary Journal n = 40 · 20 sEA BAL-referenziert vs. 20 Kontrollen DOI 10.1111/evj.14414 Schwellen: eigene Ableitung

Misst keinen Mist

AV-Block-Pausen, Bewegungs-Artefakte, unplausible Schläge — die Auswertung erkennt und korrigiert sie, bevor ein Kennwert entsteht. Ob eine Aufnahme aus der App kommt oder aus der Browser-Station: Sie bekommen denselben, bereinigten Wert. Und wenn eine Datei die Kette nachweislich nicht durchlaufen hat, steht das im Bericht — dann sind es rohe Werte, und der Bericht sagt es, statt eine Bereinigung zu behaupten. Jede Stufe mit ihrem Schwellenwert →

Zu auffällig ist auch falsch

Ungefiltert wirkt ein ruhendes Pferd systematisch auffälliger, als es ist. Eine Triage, die zu oft warnt, ist so wertlos wie eine, die schweigt — deshalb wird erst bereinigt, dann eingestuft. Damit ein auffälliges Pferd auffällt, weil es das Pferd ist. Nicht die Messung.

Und dort, wo es nicht reicht, sagt es das

Zu wenige Schläge, zu kurz, zu viele Artefakte — dann steht „Datengrundlage zu klein" und kein Urteil. Ein Werkzeug, das immer etwas sagt, ist kein Werkzeug.

642 Schläge · rund 850 msAusschlag 1794 ms

In einer echten Ruheaufnahme — 642 Schläge, 0,31 % Artefaktrate, von der Qualitätsanzeige als exzellent geführt — genügen zwei Schläge, ein AV-Block mit seinem kurzen Folgeschlag, um die RMSSD von 24,2 auf 55,5 ms zu heben. 130 % zu hoch — und die Qualitätsanzeige warnt kein einziges Mal. Ein hoher Anteil plausibler Schläge sagt nichts darüber, ob der Kennwert stimmt.

Was eine Momentaufnahme nicht kann

Ein Wert sagt wenig. Erst sein Verlauf gibt ihm Kontext.

Ein einzelner HRV-Wert beim Pferd sagt wenig — es gibt keinen belastbaren Normwert, an dem man ihn messen könnte. Aussagekräftig wird er erst gegen die eigene Vorgeschichte des Tieres.

Über Wochen statt über Minuten

Jede neue Aufnahme reiht sich ein. Sie sehen, ob sich die Marker verbessern, halten oder verschlechtern — mit Zeitfenster, Anzahl der Messungen und der Veränderung als Zahl.

Nach einer Umstellung sichtbar

Haltung, Fütterung, Management, Rekonvaleszenz: Die Kontrollmessung kostet keine Anfahrt, also findet sie auch statt. Als Beobachtung — die Bewertung bleibt bei Ihnen.

Anschluss

Der Befund geht in Ihre Praxissoftware, nicht in eine Sackgasse.

Jede Aufnahme lässt sich als FHIR R5 ausgeben — als Observation mit LOINC-Codes und UCUM-Einheiten, das Pferd als Patient mit den Kennungen, die Sie ohnehin führen: Praxissoftware-Nummer, UELN, Mikrochip, Pass. Dazu JSON, CSV und ein Kubios-kompatibler Export für die Forschung, und ein SHA-256-Prüfwert je Datensatz für die Dokumentation.

Ihr Arbeitstag

Zwischen zwei Terminen liegt Ihr Fahrweg.

Die Auswertung ist die eine Hälfte. Die andere ist der Tag, an dem Sie sie unterbringen müssen — und der entscheidet, ob ein Werkzeug den ersten Monat überlebt.

Tagesplan: die Stopps des Tages als Karten, kritische zuerst, mit gesparter Fahrstrecke und Greifpunkt zum Umsortieren
Tagesplan

Der Tag sortiert sich nach Dringlichkeit, nicht nach der Reihenfolge der Anrufe.

  • Die Einstufung ordnet die Stopps. Was Sie anders sehen, schieben Sie per Greifpunkt um — die Software schlägt vor, sie entscheidet nicht.
  • Die Fahrzeit zum nächsten Stopp steht an jeder Karte, bevor Sie zusagen.
  • Nichts davon verlässt Ihr Gerät von selbst — erst Ihr Tipp übergibt die Route an die Karten-App.
Abfahrroute auf der Karte, kritische Pferde zuerst, direkt an Google Maps übergebbar
Karte & Route — die Abfahrfolge, direkt an Google Maps übergeben, statt Adressen abzutippen.
Kompakte Tagesübersicht: alle Stopps als kleine Karten auf einer Zeitachse mit Fahrzeiten
Kompakt — der ganze Tag auf einer Zeitachse, wenn es schnell gehen muss.
Verwaltung: Fahrtenbuch, Zeiterfassung, abgerechnete Ferneinschätzungen und CSV-Ausgabe
Verwaltung — Fahrtenbuch, Zeiterfassung, abgerechnete Ferneinschätzungen, als CSV heraus.

Die schriftliche oder fernmündliche Beratung ohne Untersuchung ist in der GOT als Ziffer 1 geführt, der Tierarztbrief je angefangene 15 Minuten als Ziffer 89. Was das bei Ihrem Satz ergibt, rechnen Sie besser als wir — CARLON erfasst die Ferneinschätzung nur an der Stelle, an der sie entsteht, und gibt sie als CSV heraus.

Grenzen, die wir selbst ziehen

Was CARLON bewusst nicht tut.

Keine Diagnose

Die Software zeigt Messwerte, Signalqualität, Verlauf und Abweichung. Die medizinische Deutung bleibt vollständig bei Ihnen. CARLON Equine Visite ist kein Medizinprodukt im Sinne der Verordnung (EU) 2017/745.

Keine Behandlungsempfehlung

Auch wenn ein Verlauf eindeutig aussieht: Ob etwas geändert wird, steht nirgends auf dem Schirm. Das ist Ihre Entscheidung, nicht die einer Kennzahl.

Keine Datenbank bei uns

Ihre Patienten liegen im Speicher Ihres Geräts. Wir haben keinen Zugriff und könnten sie auch nicht löschen. Die Aufnahme der Halterin läuft gar nicht erst über uns: Sie schickt Ihnen eine Datei — geöffnet über Ihren Mess-Link, ist sie von der ersten Sekunde an für Ihre Praxis verschlüsselt.

Kein Notfallweg

Eine zugeschickte Datei ist kein Anruf. Bei akuten Beschwerden gilt, was immer gilt — unmittelbar tierärztlich handeln.

Der Start

So beginnt Ihre Praxis.

Schritt 1

Mess-Link teilen

Ihr Cockpit erzeugt Ihren persönlichen Mess-Link — er trägt Ihren Schlüssel. Verschicken Sie ihn als Nachricht, setzen Sie ihn auf Ihre Praxis-Website — oder drucken Sie ihn als QR-Aushang für Stallgasse und Wartezimmer.

Schritt 2

Die Halterin öffnet und misst

Ein Tipp auf den Link oder ein Scan, und die Messstation ist da — im Browser, ohne App, ohne Konto. Jede Aufnahme ist von der ersten Sekunde an für Ihre Praxis verschlüsselt; die Datei schickt die Halterin auf dem Weg, den sie ohnehin nutzt.

Schritt 3

Datei ins Cockpit ziehen

Signalgüte, Baseline-Abgleich und Einstufung stehen sofort — die Triage ordnet das Pferd ein, der Befund ist aus der Akte heraus erstellt.

Ein Preis, eine Praxis

Ein Preis für den ganzen Betrieb.

Ein Betrieb — eine Praxis oder ein Standort — mit allen tierärztlichen und tiermedizinischen Mitarbeitenden und auf beliebig vielen Geräten dieses Betriebs. Es gibt keine Gebühr je Pferd, je Nutzer oder je Gerät und keine Grenze für Aufnahmen.

Ab wann er sich trägt, rechnen Sie in einem Satz nach. Eine einzige Anfahrt, die durch eine Fernkontrolle entfällt, liegt je nach Strecke in der Größenordnung des halben bis ganzen Monatsbeitrags. Kommt eine abrechenbare Ferneinschätzung dazu — die GOT führt die Beratung ohne Untersuchung als Ziffer 1, den Tierarztbrief als Ziffer 89 —, trägt sich der Monat aus Leistungen, die vorher gar nicht stattgefunden hätten. Vergleichbare Telemetrie im Pferdesport wird je Pferd abgerechnet; hier zahlen Sie einmal für den Betrieb.

149 € netto im Monat · USt. weist Stripe aus
oder 1.490 € im Jahr — entspricht 124,17 € im Monat, zwei Monate gespart
  • Unbegrenzt Pferde, Aufnahmen und Verläufe
  • Ein Standort, alle Geräte — ohne Zuschlag je Gerät
  • Befundbericht mit eigenem Briefkopf
  • Export als JSON, CSV, Kubios und FHIR R5
  • Monatlich kündbar zum Ende der Abrechnungsperiode

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Wir selbst rechnen als Kleinunternehmer nach § 19 UStG ohne Umsatzsteuer ab. Für das Browser-Cockpit tritt Stripe als Verkäufer im eigenen Namen auf (Merchant of Record) und weist die Umsatzsteuer nach seinen Verhältnissen aus; mit gültiger EU-USt-IdNr. greift dort das Reverse-Charge-Verfahren. Einzelheiten in § 12a unserer AGB und in der Datenschutzerklärung.

Zum Einordnen: Der Jahrespreis liegt in der Größenordnung eines einzelnen Praxisbesuchs mit Anfahrt. Ob sich das trägt, entscheiden Sie am besten an Ihren eigenen Zahlen — nicht an unseren.

Häufige Fragen

Was Tierärzte uns zuerst fragen.

Ersetzt CARLON eine Untersuchung?

Nein. CARLON bereitet Verlaufsdaten auf und hilft bei der Reihenfolge. Ob eine klinische Untersuchung, weitere Diagnostik oder eine Behandlung nötig ist, entscheiden ausschließlich Sie.

Was braucht die Halterin?

Einen Polar-H10-Brustgurt und ein Android-Gerät oder einen Rechner mit Chrome oder Edge. Auf iPhone und iPad lässt Apple Bluetooth im Browser nicht zu; die Seite führt dort auf ein messfähiges Gerät.

Was passiert nach einer Kündigung?

Die Anwendung wechselt in einen funktionsreduzierten Modus. Ihre Daten bleiben auf dem Gerät und lassen sich weiterhin öffnen und exportieren. Wir könnten sie gar nicht löschen — sie liegen bei Ihnen.

Brauche ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Nein. Das Cockpit läuft vollständig in Ihrem Browser, und auch die Aufnahme der Halterin erreicht uns nicht: Ihre Messstation legt eine Datei auf ihrem eigenen Gerät an, die sie Ihnen selbst schickt. Es gibt keinen Zwischenspeicher bei uns — und damit nichts, worüber ein Auftragsverarbeitungsvertrag zu schließen wäre.

Was taugt eine Messung von Laienhand?

Jede Aufnahme bringt ihr Messprotokoll mit: Anteil auswertbarer Schlagpaare, Artefaktrate, Sensor, Zeitauflösung. Eine Aufnahme, die nichts trägt, wird genau so ausgewiesen — Sie deuten nie blind. Und die Rohdaten liegen bei: jeder einzelne Schlagabstand.

Welche Evidenz steht hinter den Atemwegs-Markern?

Bezugsarbeit ist Nyerges-Bohák 2025 (Equine Veterinary Journal, n = 40): 20 Pferde mit schwerem Asthma, BAL-referenziert, gegen 20 unauffällige Kontrollen. Die Arbeit berichtet Gruppenunterschiede und nennt SD2, SDNN, TINN und SD2/SD1 als die trennstärkeren Größen — einen Schwellenwert enthält sie nicht. Unsere Schwellen liegen mittig zwischen ihren Gruppenmitteln; das ist eine eigene Ableitung, kein Literaturwert, und jede Schwelle steht einzeln da. Die BAL-Zytologie bleibt der Goldstandard — der Verlauf ersetzt sie nicht, er begründet, wann sie ansteht.

Entsteht daraus eine Pflicht, ständig hinzusehen?

Nein. CARLON sendet keine Alarme, und die Halterin sieht keine Einstufung — die entsteht erst in Ihrem Cockpit, wenn Sie es öffnen. Eine zugeschickte Datei ist eine Zusendung wie eine E-Mail: Wann Sie sie sichten, bestimmen Sie und kommunizieren es wie bisher. Für den Notfall gilt, was immer gilt: der Anruf.

Woher kommt die Baseline?

Aus den Ruhemessungen dieses Pferds selbst: Ab vier eigenen Aufnahmen gilt der Wert als individuelle Baseline. Bis dahin zeigt das Cockpit offen an, dass der Vergleichswert noch aus dem Referenz-Datensatz stammt — und wie viele eigene Aufnahmen noch fehlen. Es tut nicht so, als wüsste es schon etwas.

Bevor Sie irgendetwas entscheiden

Fünfzehn Demo-Pferde. Echte Verläufe. Kein Konto.

Das Demo-Cockpit ist nicht ein Video und keine Bildstrecke, sondern die vollständige Anwendung. Öffnen Sie eine Akte, drehen Sie an den Ansichten, drucken Sie einen Befund. Ein Pferd im Bestand zeigt einen Abwärtsverlauf über vier Wochen — sehen Sie selbst, ab wann er auffällt.

Läuft im Browser. Nichts wird installiert, nichts übertragen, nichts angelegt.

Als Beta-Praxis mitmachen

Wer in der Beta mitgestaltet, behält seinen Preis als Gründungspartner. Ihre Anmeldung liest der Entwickler selbst — und meldet sich persönlich zurück, meist am selben Tag.

Wir speichern Ihre Angaben ausschließlich, um Ihre Anmeldung zu bearbeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), auf unserem eigenen Dienst — nicht bei einem Formularanbieter — und löschen sie spätestens nach 180 Tagen. Kein Newsletter, keine Weitergabe. Datenschutzerklärung · oder schreiben Sie einfach an jan@vitalkultur.com.